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Die letzten Bilder von der Linie 27

Erschienen am 10. Juli 2001

 

Die Linie 27 war auf ihrem zwei Haltestellen langen Abschnitt zwischen Rathaus und Straßenbahnhof Leutzsch nie besonders voll. In dem grünen Villenviertel fahren viele lieber mit dem eigenen Auto. Von denen, die die Straßenbahn genutzt haben, liefen einige eher bis zum Rathaus Leutzsch, wo auch die "17" fuhr, anstatt auf die nur selten fahrende "27" zu warten.

Mit dem neuen Netz wurde die Strecke stillgelegt - zugunsten eines durchgehenden 10-Minuten-Taktes nach Böhlitz-Ehrenberg. Nach Leutzsch fährt nun die Kleinbus-Linie 68, die direkt in die Wohngebiete kommt. Voller ist sie aber nicht.

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Wenige Tage vor der Stilllegung: Eine Frau steigt
als einziger Fahrgast an der Haltestelle
Bienitzstraße in Richtung Innenstadt zu.

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In der Gegenrichtung fährt am letzten Betriebstag
ein Zug der Linie 27 von der Bienitzstraße zur
Endstelle. Soche Stadtvillen gibt es hier überall.

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Zwanzig Minuten später erreicht ein weiterer Zug
die Endstelle. Nach dem Wenden wird er in
den Straßenbahnhof Angerbrücke einrücken.

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Für diesen Wagen ist die Linie 27 schon Geschichte.
Als Einrücker verlässt er am Rathaus gleich den
stillzulegenden Abschnitt. 

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Zum Abschied noch ein Blick durch die Rathenaustraße, durch die fast der
komplette Streckenabschnitt führt. Von
den relativ wenigen Autos abgesehen,
herrscht hier jetzt Ruhe.

Fotos: Andreas Busch (3), Martin Böttcher (2)



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